Cloud Migration Framework

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Wie Cloudmigrationen  im FS Umfeld auf Produktebene umgesetzt werden können

Ein Großteil der deutschen Banken haben ihre ersten Cloud-Projekte bereits vor einigen Jahren in Auftrag gegeben. In der Regel existieren also bereits Cloud-Strategien. Oft ist die Umsetzung auf Produktebene aber dennoch noch weit hinter den Zielen der Strategie an, insbesondere bei Kernbanksystemen und anderen Legacy-Anwendungen. Auch regulatorische Änderungen wie beispielsweise die BAIT-Präzisierung 2021 verkomplizieren diese Aufgabe noch einmal. Aber wie kann man hier eine Brücke schlagen und die Kernbank mobilisieren?

Aus diesen Fragen heraus ergibt sich aus unserer Erfahrung die Forderung nach einem strukturierten Verfahren zur Analyse & Migration von wichtigen Kernbanksystemen ins 21. Jahrhundert. Das NEXGEN Cloud Migration Framework soll genau hier helfen und die Lücke zwischen den abstrakten Cloud-Strategien und den tatsächlichen Fahrplänen für die Migration von Kernbanksystemen füllen. In fünf Schritten kartographieren wir mit Ihnen die zu migrierenden Produkte, stecken die Abhängigkeiten & regulatorische Hürden ab und entwickeln ein umsetzbares Soll-Bild ab. Dabei ist unser Ziel stets, zur Vereinfachung der vorhandenen IT-Landschaft beizutragen.

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5 Steps in Cloud Migration Framework

Vertiefung: Worum geht es in den Schritten?

1. IST-Zustand ermitteln
  • Ziel des ersten Schrittes ist es, alle Softwarekomponenten der Umgebung zu dokumentieren und in einem einheitlichen Modell aufzubereiten, dass alle Abhängigkeiten sichtbar macht: Dazu nutzen wir die Drei-Schichten-Architektur, eingeteilt in Client (T1), Anwendungs-/Verarbeitungs- (T2) bzw. Datenschicht (T3).
2. Rahmenbedingungen bestimmen
  • Im zweiten Schritt werden alle notwendigen Rahmenbedingungen & Anforderungen bestimmt. Dies betrifft sowohl regulatorische (z. B. KWG (25a, b), MaRisk (AT 4.2 / 7.2 / 7.3 / 9), BAIT Stand 2021), technische (z. B. Throughput/Latenz, Compatibility, Availability, Scalability, Licensing, Maintenance) als organisatorischen (z. B. IT Strategy, Skills, Vendor Lock-in) Aspekte.
3. SOLL Zustand ermitteln
  • Im dritten Schritt analysieren wir die verschiedenen Anforderungsprofile und leiten das SOLL-Bild ab. Gute Architekturen greifen häufig auf verschiedene Cloud-Modelle zurück (SaaS/FaaS/PaaS/IaaS), um die Stärken und Schwächen der verschiedenen Ansätze zu kombinieren. Entlang der etablierten Rahmenbedingungen kann so die optimale IT von morgen vorgedacht werden.
4. Migrations- und Transitionsplanung
  • Alle vorangegangenen Analysen werden im vierten Schritt genutzt, um ein Playbook zu generieren, um die Migration zu orchestrieren. Ziel ist einen klaren Ablaufplan zu entwickeln, sodass jeder Stakeholder seine Rolle und den Zeitplan kennt.
5. Umsetzung
  • Der fünfte und letzte Schritt betrifft das Management der Cloud Migration. Eine effiziente Projektsteuerung mitigiert die Risiken der Transformation, optimiert die Durchführung und stellt die Ausfallsicherheit der Daten in den Vordergrund.

Deep-Dive Beispiel: Transitionsarchitekturen

Die Cloud Migration kritischer Komponenten mit vielen Abhängigkeiten erfordert mehrschrittige Umsetzungen und damit das Erstellen von Transitionsarchitektur, sodass der Geschäftsbetrieb nicht negativ beeinträchtigt wird. Eine sorgsame Planung, beispielsweise durch Erstellen eines detaillierten Playbooks, stellt sicher, dass alle Stakeholder informiert sind die Änderungen in der richtigen Reihenfolge passieren.

 

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